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Systematikgruppen, Teil:

Klick! Rechtswissenschaft
Arbeitsrecht und Sozialrecht

Klick! Entschädigungsansprüche für Zwangsarbeit im "Dritten Reich" auf der Basis der damals erzielten zusätzlichen Einnahmen und Gewinne
Thomas Kuczynski. Stiftung für Sozialgeschichte des 20. Jahrhunderts. - Bremen, 2000. - 38 S. : Tab.
83 Anm.
Der Ausgangspunkt sind Daten über die von KZ-Häftlingen und Zwangsarbeitskräften für deutsche Unternehmen und den deutschen Staat faktisch geleistete Zwangsarbeit. Aus diesen Angaben sowie denen über die damals an deutsche Zivilarbeitskräfte gezahlten Löhne werden die Einnahmen und Gewinne geschätzt, die allein dadurch erzielt wurden, daß Zwangsarbeitskräfte eingesetzt wurden. Die Schätzung der zusätzlichen Einnahmen stellt die Ansprüche auf finanzielle Entschädigung für geleistete Zwangsarbeit auf die ihnen adäquate Grundlage. Die historisch-moralische Verantwortung derer zu untersuchen, die sich an jenem Prozeß beteiligt haben, den wohl als erster der Reichsführer SS, Heinrich Himmler, mit dem Begriff "Vernichtung durch Arbeit" charakterisiert hat, war nicht Aufgabe der Überlegungen und Berechnungen. Durch den Einsatz der Zwangsarbeitskräfte wurden über 16 Mrd. Reichsmark eingespart. Davon gewann die öffentliche Hand über 6 Mrd. bzw. 37,3 %. Der Stiftungsinitiative wären rund 180 Mrd. DM zur Verfügung zu stellen. Dies macht etwa drei bis vier Prozent des Geldvermögens aller Haushalte des Landes aus, sieben Prozent von dem, worüber das oberste Zehntel allein an Geldvermögen verfügt. Mit dem Blick auf das Gesamtvermögen (Geld- und Sachvermögen) sind die 180 Mrd. weniger als ein Prozent dessen, worüber das oberste Zehntel verfügt. Dieses Zehntel vor allem ist gefragt. (Originalzusammenfassung, gek.) [18.02.2001]

Klick! Stiftungsinitiative der deutschen Wirtschaft: "Erinnerung, Verantwortung, Zukunft" : Verträge
Berlin, 2000
Gesetz zur Errichtung einer Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft", deren Zweck es u. a. ist, über Partnerorganisationen Finanzmittel zur Gewährung von Leistungen an ehemalige Zwangsarbeiter und von anderem Unrecht aus der Zeit des Nationalsozialismus Betroffene bereitzustellen. - Gemeinsame Erklärung anläßlich des abschließenden Plenums zur Beendigung der internationalen Gespräche über die Vorbereitung der Stiftung / die Regierungen der Republik Belarus, des Staates Israel, der Republik Polen, der Russischen Föderation, der Tschechischen Republik und der Ukraine, die Regierungen der Bundesrepublik Deutschland und der Vereinigten Staaten von Amerika, die deutschen Unternehmen, die die Initiative zur Errichtung einer Stiftung ins Leben gerufen haben, und als weitere Beteiligte die Conference on Jewish Material Claims against Germany Inc. und die unterzeichneten Anwälte. Anhänge, darunter Listen vor Gerichten der USA anhängiger Klagen gegen deutsche Unternehmen in Bezug auf den 2. Weltkrieg und die Zeit des NS. - Abkommen über die Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" / Regierung der Bundesrepublik Deutschland und Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika. Anlagen, darunter: Elemente einer Interessenerklärung (Statement of Interest) der US-Regierung. Diese Erklärung wird die USA in allen Fällen abgeben, in denen gegen deutsche Unternehmen Ansprüche aus der Zeit des NS und des 2. Weltkriegs geltend gemacht werden. Darin wird u. a. deutlich gemacht, daß es nicht im Interesse der Außenpolitik der USA liegt, daß die Ansprüche nicht vor Gericht verfolgt werden. [15.02.2001]

Klick! Holocaust Victim Assets Litigation 96cv4849 : (Swiss banks)
Edward R. Korman, Judge. United States District Court for the Eastern District of New York. - New York, 2000. - (Decisions of interest)
552 Lit. (teilw. im Internet)
Auch unter: http://www.swissbankclaims.com/home_main.asp
Regelung der Verteilung der Vergleichssumme von 1,25 Mrd. USD, die im Prozeß um Vermögenswerte der Holocaust-Opfer - Sammelklage gegen zwei führende Schweizer Banken - vereinbart wurde. Diverse Papiere, darunter Definitionen von Berechtigungsklassen, Regelungen der Abwicklung der Verteilung der Mittel aus dem Vergleichsfonds, Listen von Firmen, die Zwangsarbeiter beschäftigt haben, Beurteilung der Fairneß des erzielten Vergleichs (s. "Memorandum and Order" vom 02.08.2000). Der Vergleich betrifft nicht nur Opfer nationalsozialistischer Verfolgung, die bei Schweizer Banken Vermögenswerte besaßen, sondern auch Zwangsarbeiter sowie Flüchtlinge vor nationalsozialistischer Verfolgung, die in der Schweiz deportiert oder mißhandelt wurden bzw. denen die versuchte Einreise in die Schweiz nicht gelang. (VAB) [13.02.2001]

Klick! Die Forderungen der NS-Zwangsarbeiter nach Entschädigung
Klaus von Münchhausen. - Bremen, 2000
84 Lit.
Informationsbroschüre und umfangreiches dokumentarisches Material. Die Broschüre will die Öffentlichkeit darüber informieren, was sich hinter den jetzt diskutierten Begriffen im Zusammenhang mit dem Thema Zwangsarbeit verbirgt und warum das Thema erst jetzt wieder öffentlich diskutiert wird: Unrecht Zwangsarbeit - Entwicklung und Kodifizierung des Sklavereiverbots, Umfang und Formen der Zwangsarbeit in NS, einem eklatanten Bruch des nationalen und des Völkerrechts; Zwangsarbeiterprozesse; Lösungsmodelle zur Entschädigung der Zwangsarbeiter. - Dokumentarisches Material gegliedert in: Gesetze und Gesetzentwürfe, Prozesse und Urteile, zahlungswillige und beklagte Firmen, die Haltung des Bundes, NS-Geschichte: Ablauf der Kriegsverbrechen; Adressen/Unterstützung. - Materialien zur Bundesstiftung für die NS-Zwangsarbeiter, darunter auch ein Alternativentwurf für ein Entschädigungsgesetz, den Hans Jochen Vogel in seinen Grundzügen mitentwickelt hat. [15.02.2001]

Klick! Personalrechts-Datenbank
AOK-Bundesverband. - (Gesetzgebung: Stand Mitte Januar 2001). - Bonn, 2001
Gesetze, Vorschriften, Gerichtsurteile grob gegliedert in: Sozialversicherung, Lohnsteuer/Arbeitsverhältnis/Arbeitslohn, Arbeitsrecht. [22.01.2001]

Klick! Telearbeit
Arbeitsgemeinschaft Unabhängiger Betriebsangehöriger. - Stand: 25. Oktober 1998. - Nürnberg, 1998. - 30 S. : Ill. - (AUB Spezial ; 6)
Broschüre: Definition, Formen, Vor- und Nachteile der Telearbeit; rechtlicher Status des Telearbeiters; Mitbestimmung des Betriebsrats; Arbeitsschutz; Kontrolle des Telearbeitsplatzes; Haftung des Telearbeiters; Sozialversicherung; Musterbetriebsvereinbarung. [15.04.2000]

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Klick! Oben Ersterstellung: 22.08.1999. Letzte Aktual.: 05.09.2001. © Ingrid Strauch 1999/2001 |