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Systematikgruppen, Teil:

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Klick! Verskunst : Vers und Sprache
Rudolf Brandmeyer. Gerhard-Mercator-Universität Duisburg Fachbereich 3: Sprach- und Literaturwissenschaften. - Letzte Aktualisierung: 24.01.2001. - Duisburg, 2001
Zugrunde liegt die Definition des Gedichtes als "Verstext", der als solcher durch Segmentierung von Sprache gekennzeichnet ist, die nur Versen zukommt. Dieses Merkmal trifft auf alle Gedichte zu, so daß die Definition ohne Ausschlüsse auskommt, und ist wichtig, da Verssegmentierung Sprache in Kunst verwandeln kann. An Formen der Verssegmentierung werden für Gedichte des 17.-19. Jh. unterschieden: Übereinstimmung von Vers und vollständigem Satz; Verteilung eines Satzes auf mehrere Zeilen ohne Aufsplittung des syntagmatischen Zusammenhangs (schwaches Enjambement) oder mit Aufsplittung (starkes Enjambement). Im modernen Gedicht ist der Satz nicht mehr der Normalfall der segmentierten Sprache. Hier erstreckt sich die Spannbreite zwischen den Extremen einer Ordnung nicht aus Sätzen sondern Wörtern (experimentelle Sprache) bis zur prosaähnlichen Sprache, bei der die Versschnitte den Prosaduktus unbearbeitet lassen oder stärken. Der Effekt der Segmentierung besteht in der Vermehrung der Bedeutung der im Vers zusammengestellten Wörter. Folglich kann sich die Gedichtlektüre nicht allein auf den Bedeutungsgehalt der Wörter stützen. Die Gedichtanalyse macht auf die in Gedichten mögliche Bedeutungsbildung aus Form aufmerksam. (VAB) [26.01.2001]

Klick! dichtung digital : Beiträge zur Ästhetik digitaler Literatur und Kunst
hrsg. von Roberto Simanowski. - Göttingen
Erscheint zweimonatlich. - Erscheint auch als CD-ROM
1999,Juni -
Rezensionen von Werken der digitalen Literatur: ausführliche wissenschaftliche Analysen, wobei die Rezensionen selbst durch Einsatz von Hypertextstrukturen und Multimedia den Rezeptionsbedingungen am Bildschirm gerecht werden wollen. - Theorie: Beiträge zur Geschichte, Typologie, Soziologie und Ästhetik der digitalen Literatur und Kunst. - Verschiedenes: Interviews, Kurzvorstellung von Projekten, Buchbesprechungen, Veranstaltungsberichte, Netz-Leben. - Praxisangebot für Deutsch- und Kunstlehrer, will eine Verbindung von Universität und Schule schaffen: Seminare, Forschungsprojekte, Beiträge, Interviews, Links, Buchtips zur Ästhetik digitaler Literatur. [06.11.2000]

Klick! Einführung in die Gedichtanalyse : Proseminar im Fach Germanistik
Red.: Rudolf Brandmeyer. Gerhard-Mercator-Universität Duisburg Fachbereich 3: Sprach- und Literaturwissenschaften. - Letzte Aktualisierung: 12.07.00. - Duisburg, 2000
21 Lit.
Vor der Beschäftigung mit der Methode der Gedichtanalyse gilt es, den Gegenstand zu definieren. Teil 1 des Skripts definiert das Gedicht als einen Verstext und grenzt ihn von Prosatexten ab. Diese rein formale Definition entspricht jedoch nicht dem verbreiteten Begriff von "Gedicht"; hier sind kulturelle Definitionen gefragt. Weit verbreitet ist die Auffassung, Gedichte zeichneten sich durch besonderen Sprachgebrauch aus. Tatsächlich ist dieses Charakteristikum typisch, aber nicht zwingend. Die Definition als Verstext gewährleistet die Abgrenzung von der Prosa und kommt im Bereich der Gedichte ohne Ausschlüsse aus. Sie entspricht den Grundsätzen der jüngeren germanistischen Gattungsforschung. - Materialien: Formregister (Register schwer zu identifizierender metrischer Formen und Gedichtgattungen zu: Deutsche Lyrik vom Barock bis zur Gegenwart. Hrsg. von Gerhard Hay und Sibylle von Steinsdorff. 8. Aufl. München, 1997). - Forschungszitate aus Grundlagenwerken. - Linksammlung: Gedichte online; Epochen, Strömungen, Gruppen; Websites zu deutschsprachigen sowie fremdsprachigen Autoren; Gattungen und Schreibweisen; Themen; Gedichte analysieren; Gedichte schreiben; Zeitschriften; Linklisten. (VAB) [13.07.2000]

Klick! Exaktheit als ästhetische Kategorie : zur Rezeption des historischen Dramas der Gegenwart
Bernd W. Seiler. - Februar 1999. - Bielefeld, 1999
176 Anm. - Erschien gedr. in: Poetica. 5 (1972), S. 388-433
Das (alte) ästhetische Problem der Autonomie der Kunst, der Frage nach der Freiheit des Autors gegenüber dem historischen Stoff, der Abgrenzung von literarischer und historischer Wahrheit in der jüngsten Theatergeschichte. Beispiele zeigen, daß bei der Rezeption des zeitgenössischen historischen Dramas fast immer die Frage im Mittelpunkt steht, wie richtig, authentisch, wahr ist, was darin von der Vergangenheit enthüllt und gespielt wird. Kursorischer Blick auf die Positionen der Schriftsteller und der Literaturkritik in der Literaturgeschichte, wobei dem 19. Jh. ein eigenes Kapitel gewidmet ist. Mit der ästhetischen Bedeutung des Kriteriums historischer Exaktheit befaßt sich die gegenwärtige Literaturkritik kaum, im Zentrum steht vielmehr der Wunsch, einen Zugang zur wirklichen Geschichte zu finden, so daß das Kunstwerk selbst der Aufmerksamkeit entgleitet. Auch wird heute der historische Stoff nicht mehr als Modell einer allgemeinen Problematik betrachtet, sondern es interessiert das konkrete historische Geschehen. Schlußfolgerungen für die Zukunft des Geschichtsdramas, das dem Zwang zur Genauigkeit ausgesetzt ist und dessen Kunstaufgabe, eine allgemeine Idee, gesellschaftliche Gesetzmäßigkeit, politische Handlungsanweisung zum Vorschein zu bringen, immer schwerer wird. (VAB) [31.03.2000]

Klick! Datenbank / Projekt Historischer Roman
Institut für Germanistik, Universität Innsbruck. - Innsbruck, 1997
Vollständige Bibliographie des historischen Romans (Umfang mindestens 150 S.) von 1780 bis 1945, ca. 6 300 Einträge. Auch alle historischen Romane (400 Titel, Umfang mindestens 200 Seiten) der DDR. Zu beinahe 2 000 Romanen auch Textbeispiele (Titelseiten, Vorwörter, Leseproben, Illustrationen) und Rezensionen aus zeitgenössischen Zeitschriften. [28.08.1999]

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Klick! Oben Ersterstellung: 22.08.1999. Letzte Aktual.: 05.09.2001. © Ingrid Strauch 1999/2001 |