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Systematikgruppen, Teil:

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Geschichte 1933-1945

Klick! Feldpost im Zweiten Weltkrieg
Initiatorin und Leiterin des Projektes: Katrin Kilian. - Berlin, 2001
126 Lit.
Während des Zweiten Weltkrieges sind nach Schätzungen 30 bis 40 Milliarden Feldpostsendungen zwischen Heimat und Front versandt worden. Sie bieten Einblick in die subjektive Realität des Krieges, Briefe aus Lagern, Gefängnissen, Strafbataillonen und Kriegsgefangenschaft geben darüber hinaus Aufschluß über die "Regeln" des Krieges. Ziel des Projekts ist die Sammlung, Katalogisierung und später auch die inhaltliche Auswertung dieser wertvollen historischen Quellen. Datenbank der Konvolute mit Angaben zu den einzelnen Briefschreibern (z. B. Einsatzgebiete, Feldpostnummern, Umfang und Art der Dokumente). Überblick über Bestände in Archiven und Sammlungen. Einige Beiträge aus Projekten der aktuellen Feldpostforschung. Ausgewählte Briefe. Links. [29.07.2001]

Klick! Dokumentation zur Geschichte der Zwangsarbeit im Märkischen Kreis : Ausstellung über den Einsatz von Ost- und Zwangsarbeitern sowie Kriegsgefangenen in der heimischen Industrie und Landwirtschaft ; Katalog
Arbeitskreis Märkischer Archivare. - 2001. - 205 S. : Tab., zahlr. Ill.
Literaturangaben S. 202 -205
Fachbeiträge zu den Themen: Beginn des Einsatzes von Zwangsarbeitern und Kriegsgefangenen 1939. Der Lebensalltag: Zwangsarbeiterbaracken am Beispiel Altena. Status und Behandlung der Zwangsarbeiter. Freizeitgestaltung. Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiterkinder in Lagern. Der Einsatz in der Industrie: (Verschleppung, Arbeitsbedingungen, Löhne), in der Landwirtschaft und in Privathaushalten. Das Kriegsgefangenenlager Stalag VI A und Zwangsarbeiter in Hemer. Das Arbeitserziehungslager Hunswinkel/Lüdenscheid 1940-1945. Stiftungsinitiative der deutschen Wirtschaft "Erinnerung, Verantwortung, Zukunft" und ihre Resonanz bei Unternehmen des Märkischen Kreises. [29.06.2001]

Klick! Marburger Projekt zur Geschichte der Zwangsarbeit in Diakonie und Kirchen, 1939-1945
Fachbereich Ev. Theologie der Philipps-Universität Marburg. Den Forschungsauftrag erhielt Jochen-Christoph Kaiser. - Stand: 12.03.2001. - Marburg, 2001
Ziel ist es, Einzelheiten und Hintergründe der Zwangsarbeit im kirchlichen Raum zu klären, verbunden auch mit der Hoffnung, dabei auf noch lebende Angehörige ehemaliger Zwangsarbeiter zu stoßen, so daß diese Menschen eine Entschädigung erhalten können. Bezieht auch ehem. deutsche Ostgebiete mit ein. Forschungsstand, Entstehung, Vorgehen des Projekts. Laufzeit: 15.03.2001-15.03.2002. Knappe Zusammenfassungen bisher vorliegender Ergebnisse mit Hinweisen zum Bezug schriftlichen Materials bzw. Link zum Volltext. - Auswahlbibliographie "Zwangsarbeit (in Kirche und Diakonie)", Stand: 06.03.2001, 562 Literaturnachweise. - Links zu Institutionen, die mit dem Thema "Zwangsarbeit" befaßt sind. [16.06.2001]

Klick! Zwangsarbeit : Hagen 1939-1945
Historisches Centrum Hagen. Projektleitung: Beate Hobein. Realisierung, Koordination: Ralf Blank. - Hagen, 2001. - Ill.
Quellen- und Literaturverz.
Der Raum Hagen war im Zweiten Weltkrieg ein wichtiger Produktionsstandort der Rüstungsindustrie, die ohne Zwangsarbeitereinsatz die Lieferanforderungen der Wehrmacht nicht erfüllen konnte. Ergebnisse der regionalen Forschung. Links auch zu überregional relevanten Internetquellen (Zwangsarbeit in sowie außerhalb Nordrhein-Westfalens, Berichte über Archivrecherchen, themenbezogene Websites, Rechtsquellen, Firmen- und Lagerlisten, Einzelveröffentlichungen u. a.). Online-Forum zum Einsatz von Zwangsarbeitern und Kriegsgefangenen sowie zum öffentlichen Umgang mit diesem Thema in Forschung, Unterricht, Museen, Archiven, nicht nur regionalbezogen. - Hagen und Hohenlimburg: staatliche und staatsnahe Einrichtungen, die den Zwangsarbeitereinsatz organisierten und unterstützten, Zwangsarbeiterfirmen, zentrale Kriegsgefangenenlager, aus denen Zwangsarbeiter angefordert wurden, Arbeitskommandos. - Abbildungen von Quellen. - Links zu Websites von Archiven, die für Quellenrecherchen in Frage kommen. [16.06.2001]

Klick! Zwangsarbeit in der Kirche : Entschädigung, Versöhnung und historische Aufarbeitung
Hrsg.: Klaus Barwig ... Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart. - (Hohenheimer Protokolle ; 56)
Erscheint gedr. voraussichtlich Juli 2001. - Auf dieser Seite finden Sie die bereits vorhandenen Kapitel. Wird ständig erweitert.
Ergebnisse der neueren Forschung zum Zwangsarbeitereinsatz während des Zweiten Weltkrieges und Abriß der bisherigen Entschädigung; zeigt, daß die Diskussion des Themas in der Öffentlichkeit, die sich auf KZ-Zwangsarbeit und "Vernichtung durch Arbeit" beschränkt, dem Ausmaß des gesamten NS-Zwangsarbeiterprogramms nicht gerecht wird, und konstatiert Forschungslücken. Lebens- und Arbeitssituation von Zwangsarbeitern. Entstehungsgeschichte und aktuelle Aufgabenstellungen der Bundesstiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft". Die Initiative der Kirchen. Methodische, strukturelle und personelle Aspekte der Suche nach (überlebenden) Zwangsarbeitern, hier Beiträge aus kirchlichen Einrichtungen und auch aus öffentlichen Archiven. Fragen der Versöhnung. Arbeitsweise und bisherige Recherche-Ergebnisse des Entschädigungsfonds der deutschen Bischöfe und des Kirchlichen Suchdienstes. [15.06.2001]

Klick! Thesenpapiere zu der Tagung "Archiv- und Sammlungsgut zur Zwangsarbeit in Deutschland 1939 bis 1945 : Topographie und Erschließungsstrategien" ; am 26./27. März 2001 in Bochum
Staatsarchiv Münster und das Westfälische Archivamt Münster. - Münster, 2001
Ziel war es, einen Überblick über die insgesamt disparate Quellenlage, die durch z. T. bewußten, z. T. unbewußten Zerstörungen vor und nach 1945 entstanden ist, zu bekommen, die vorhandenen Quellen qualitativ einordnen zu können und Möglichkeiten der Informationsvernetzung und der Aufbereitung für die Forschung aufzuzeigen. Berichte aus deutschen und einigen ausländischen Archiven: Staatsarchiven, kommunalen und kirchlichen Archiven, Wirtschaftsarchiven. Dokumentbestand beim Internationalen Suchdienst Bad Arolsen. Annäherung an den Gesamtbestand der Quellen. Zwangsarbeiterfahrungen und Oral History. [15.06.2001]

Klick! Literatur- und Filmauswahl Frauen im Zusammenhang mit Nationalsozialismus, Rassismus und Sexismus : über 500 Titel
zsgest. von Jana Arakeljan. - O. O., 2001. - (frauennews)
Sachlich gegliedert: Lebensräume von Mädchen und Frauen vor sowie nach 1933 (auch Bevölkerungspolitik, Mutterschaft); Erziehung, Pädagogik, Sozialisation (auch Bund Deutscher Mädel, Hitlerjugend, Arbeitsdienst); einzelne Berufsstände von Frauen vor und während der NS-Zeit. - Tagebücher, Biographien, Erfahrungsberichte von Frauen. - Nationalsozialistische und/oder verbrechensbeteiligte Frauen, denunzierende Frauen, Mitläuferinnen, Wehrmachtsangehörige; nationalsozialistische Verbrechen an Frauen und Kindern im Zusammenhang mit dem deutschen Besatzungskrieg. - Zwangssterilisationen und "Euthanasie"; Konzentrationslager; Zwangsarbeit; (Massen)Vergewaltigung; Zwangsprostitution. - Widerstand, Opposition, Verfolgung von Frauen; Emigration und Exil; jüdische Frauen im 19. und 20. Jahrhundert; Frauen in Internierungslagern, in polnischen und sowjetischen Lagern. - Kriegsende und Nachkriegszeit; Traumatisierung; Kinder der Opfer, Kinder der Täter. - Flucht und Fluchthilfe, Verantwortlichkeiten, Prozesse; Erbe, Aneignung und Aufarbeitung des Nationalsozialismus; eine Art Entschädigung; Frieden, Militarisierung und Krieg; Antisemitismus, Nationalismus, Rassismus und Rechtsextremismus. [13.06.2001]

Klick! Krieg gegen Kinder : zum Schicksal der Zwangsarbeiterkinder 1943-1945 ; Spurensuche nach den Geburts- und Sterbeorten von Säuglingen polnischer, ukrainischer und russischer Zwangsarbeiterinnen ; Dokumentation
Bernhild Vögel. - O. O., 2001. - Ill.
Literaturangaben
Die Anweisung Himmlers, die Kinder der Zwangsarbeiterinnen möglichst wenige Tage nach der Geburt von den Müttern zu trennen und in "Ausländerpflegestätten einfachster Art" unterzubringen, kam einer Mordempfehlung gleich. Über den Grad der Vernachlässigung der Kinder entschieden Verantwortliche vor Ort. Auch kommunale Behörden, Betriebe, Krankenkassen, Ärzte und Arbeitsämter waren an der Organisation der Säuglingslager beteiligt. Kern der Website ist eine Datenbank von "Entbindungsheimen" und "Ausländerkinderpflegestätten". Bietet historische und aktuelle Ortsangaben, Kurzinformationen zur Einrichtung, Quellen, Literaturangaben. Recherche nach Orten und Stichwortrecherche. - Außerdem: Historische Einführung. Forschungssituation; viele Quellen sind vernichtet, Nachforschungen werden bisweilen behindert. Bisherige Forschungsarbeiten. (VAB) [13.06.2001]

Klick! Cinematographie des Holocaust : Dokumentation und Nachweis von filmischen Zeugnissen
ein Projekt des Fritz Bauer Instituts. Projektleitung: Ronny Loewy. - (Dezember 2000). - Frankfurt a. M., 2000
Recherchierbare Datenbank vorrangig von Filmen in englischer Sprache, u. a. aus den USA und Israel. Hinzu kommt eine repräsentative Querschnitt-Auswahl von relevanten Filmen diverser Formen und Genres aus Deutschland vor 1945, der BRD, der DDR, Frankreich, Italien u. a. Zugriff über eine Freitextsuche oder Blättern in Registern: Schlagwörter, Personennamen, Körperschaften, Titel. Zusätzlich zu der formalen Filmbeschreibung werden angegeben: Standorte von Kopien; Verleiher; Materialsammlungen zum Film; Sekundärliteratur; kurze sowie detaillierte Inhaltsbeschreibung; Sachschlagwörter; Personenschlagwörter (dargestellte und erwähnte Personen). [08.03.2001]

Klick! Geschichte der NS-Zwangsarbeit in Berlin
Berliner Geschichtswerkstatt. - Berlin, 2001. - Ill.
[18.02.2001]

Klick! Zwangsarbeitende in Schleswig-Holstein 1939-1945 : Gutachten
Hauptverfasser: Bohn, Robert ; Danker, Uwe. Institut für schleswig-holsteinische Zeit- und Regionalgeschichte. - Schleswig, 2000. - Graph. Darst.
372 Lit.
Ziele waren die vollständige Dokumentation des regionalhistorischen Forschungsstandes sowie eine möglichst umfassende Dokumentation der auf die ehemalige Provinz Schleswig-Holstein bezogenen Aktenüberlieferung in regionalen und überregionalen Archiven; eine wissenschaftlich abgesicherte Statuserhebung zur Ausländerbeschäftigung in Schleswig-Holstein, die möglichst präzise Zahlen und Daten über Strukturen und Entwicklungen des "Fremdarbeitereinsatzes" bieten sollte; exemplarische fachwissenschaftliche Studien über spezifische Fragestellungen und ausgewählte Regionen des Landes. Umfaßt auch eine Darstellung der Perspektiven der Zwangsarbeitenden - ihrer Lebens- und Arbeitsbedingungen -, der Obrigkeit und der "Volksgemeinschaft". Diese Perspektivdarstellungen haben die Regionalstudien über die Stadt Kiel, den Kreis Rendsburg und die Städte Heide und Dithmarschen noch verfeinert. Enth. auch eine Einführung in die Thematik "Ausländische Zwangsarbeitende in der NS-Kriegswirtschaft". (VAB) [18.02.2001]

Klick! Deutsche Bank, Dresdner Bank : Gewinne aus Raub, Enteignungen und Zwangsarbeit 1933-1944
Michael Hepp. Stiftung für Sozialgeschichte des 20. Jahrhunderts. - Bremen, 2000. - 34 S. : Tab.
10 Anm.
Die Deutsche Bank und die Dresdner Bank waren auch zur Zeit der NS-Diktatur die mit Abstand größten deutschen Universalbanken. Trotz gelegentlicher Anfeindungen durch Organe des Staates und der Partei fungierten sie als privatwirtschaftliche Hauptstützen der Finanz- und Währungspolitik des "Dritten Reichs". Von den zwischen 1937 und 1945 erwirtschafteten Erlösen in Höhe von etwa 2,045 Mrd. RM entfielen mindestens 290 Mio. RM auf Gewinne aus Raub, Enteignungen und Zwangsarbeit. Dies ist als unterste Größenordnung anzusehen, da einige Problembereiche zahlenmäßig noch gar nicht erfaßt sind, bei anderen Punkten nur mit Minimalzahlen gerechnet wurde. Die Bedeutung dieser vielfältigen Plünderungsaktivitäten wurde frühzeitig nach der Kapitulation Deutschlands erkannt, sie sind aber bis heute nicht systematisch aufgearbeitet worden. Einzelne vorsichtig-kritische Andeutungen über die Geschäftspraktiken der Deutschen Bank im "Dritten Reich" wurden von dieser in der Regel juristisch geahndet und mußten aus den Werken entfernt werden. Erst in den letzten 2-3 Jahren setzten aufgrund der bekannten Interventionen aus den USA neue und umfangreichere Recherchen ein. Ein systematischer Überblick über alle wesentlichen Aspekte fehlt weiterhin. In dem hiermit vorgelegten Gutachten wird versucht, einige der Lücken auf der Basis jahrelanger Vorarbeiten im Umfeld der Stiftung für Sozialgeschichte zu schließen. (Gek. aus der Einleitung) [18.02.2001]

Klick! Entschädigungsansprüche für Zwangsarbeit im "Dritten Reich" auf der Basis der damals erzielten zusätzlichen Einnahmen und Gewinne
Thomas Kuczynski. Stiftung für Sozialgeschichte des 20. Jahrhunderts. - Bremen, 2000. - 38 S. : Tab.
83 Anm.
Der Ausgangspunkt sind Daten über die von KZ-Häftlingen und Zwangsarbeitskräften für deutsche Unternehmen und den deutschen Staat faktisch geleistete Zwangsarbeit. Aus diesen Angaben sowie denen über die damals an deutsche Zivilarbeitskräfte gezahlten Löhne werden die Einnahmen und Gewinne geschätzt, die allein dadurch erzielt wurden, daß Zwangsarbeitskräfte eingesetzt wurden. Die Schätzung der zusätzlichen Einnahmen stellt die Ansprüche auf finanzielle Entschädigung für geleistete Zwangsarbeit auf die ihnen adäquate Grundlage. Die historisch-moralische Verantwortung derer zu untersuchen, die sich an jenem Prozeß beteiligt haben, den wohl als erster der Reichsführer SS, Heinrich Himmler, mit dem Begriff "Vernichtung durch Arbeit" charakterisiert hat, war nicht Aufgabe der Überlegungen und Berechnungen. Durch den Einsatz der Zwangsarbeitskräfte wurden über 16 Mrd. Reichsmark eingespart. Davon gewann die öffentliche Hand über 6 Mrd. bzw. 37,3 %. Der Stiftungsinitiative wären rund 180 Mrd. DM zur Verfügung zu stellen. Dies macht etwa drei bis vier Prozent des Geldvermögens aller Haushalte des Landes aus, sieben Prozent von dem, worüber das oberste Zehntel allein an Geldvermögen verfügt. Mit dem Blick auf das Gesamtvermögen (Geld- und Sachvermögen) sind die 180 Mrd. weniger als ein Prozent dessen, worüber das oberste Zehntel verfügt. Dieses Zehntel vor allem ist gefragt. (Originalzusammenfassung, gek.) [18.02.2001]

Klick! Verzeichnis der Nachweise für NS-Zwangsarbeiter(innen) bei Archiven und anderen Institutionen in Deutschland
bearb. von Gerhard Jochem. Bundesverband Information und Beratung für NS-Verfolgte. - Köln, 2000. - (Schriftenreihe zur NS-Verfolgung ; 3)
Basiert auf einer Umfrage Juli/August 2000 unter 709 Institutionen. Diese Auswahl war nötig, um die essentiellen Informationen zum frühestmöglichen Zeitpunkt verfügbar zu machen. 297 auswertbare Antworten, weitere 54 Einsender wünschten keine Veröffentlichung. Einführung zur Entstehung und Überlieferung der wichtigsten Nachweisunterlagen, Klassifizierung relevanter Unterlagen, Tips für die Suche nach Unterlagen. Das Verzeichnis selbst ist nach Postleitzahlen geordnet. Eintragsschema: Vorhandensein einschlägiger Archivbestände; Bestandsbeschreibungen: Name, Laufzeit, enthaltene Einzelfälle; Abdeckungsgrad vorhandene Einzelfälle / Gesamtzahl der Zwangsarbeiter; besondere Benutzungsbedingungen; weitere Institutionen mit einschlägiger Überlieferung. [17.02.2001]

Klick! Zwangsarbeit-Forschung
Bernhard Bremberger. - Berlin, 2001
16 Lit.
Wird mindestens monatlich aktualisiert
Als Ergebnis von Recherchen in Berliner Standesämtern Listen von Standorten von Zwangsarbeiterlagern in Berlin, insbes. in den Bezirken Neukölln, Tempelhof und Kreuzberg. Einige Standorte in Brandenburg. - Geplant: Links zu Internetquellen zu Lagerstandorten in Deutschland. - Zur Forschungssituation: Das Standesamt als Forschungsquelle. Zum Verbot des Standesamtes Neukölln, die gewonnenen Ergebnisse zu veröffentlichen sowie die Recherchen fortzusetzen. - Im Aufbau: Proceedings einer Tagung zur Zwangsarbeiter-Forschung, Berlin 26.01.2001. - Berliner Appell zur Zwangsarbeiter-Entschädigung. - Mailingliste für die Forschung. [15.02.2001]

Klick! Stiftungsinitiative der deutschen Wirtschaft: "Erinnerung, Verantwortung, Zukunft" : Verträge
Berlin, 2000
Gesetz zur Errichtung einer Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft", deren Zweck es u. a. ist, über Partnerorganisationen Finanzmittel zur Gewährung von Leistungen an ehemalige Zwangsarbeiter und von anderem Unrecht aus der Zeit des Nationalsozialismus Betroffene bereitzustellen. - Gemeinsame Erklärung anläßlich des abschließenden Plenums zur Beendigung der internationalen Gespräche über die Vorbereitung der Stiftung / die Regierungen der Republik Belarus, des Staates Israel, der Republik Polen, der Russischen Föderation, der Tschechischen Republik und der Ukraine, die Regierungen der Bundesrepublik Deutschland und der Vereinigten Staaten von Amerika, die deutschen Unternehmen, die die Initiative zur Errichtung einer Stiftung ins Leben gerufen haben, und als weitere Beteiligte die Conference on Jewish Material Claims against Germany Inc. und die unterzeichneten Anwälte. Anhänge, darunter Listen vor Gerichten der USA anhängiger Klagen gegen deutsche Unternehmen in Bezug auf den 2. Weltkrieg und die Zeit des NS. - Abkommen über die Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" / Regierung der Bundesrepublik Deutschland und Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika. Anlagen, darunter: Elemente einer Interessenerklärung (Statement of Interest) der US-Regierung. Diese Erklärung wird die USA in allen Fällen abgeben, in denen gegen deutsche Unternehmen Ansprüche aus der Zeit des NS und des 2. Weltkriegs geltend gemacht werden. Darin wird u. a. deutlich gemacht, daß es nicht im Interesse der Außenpolitik der USA liegt, daß die Ansprüche nicht vor Gericht verfolgt werden. [15.02.2001]

Klick! Holocaust Victim Assets Litigation 96cv4849 : (Swiss banks)
Edward R. Korman, Judge. United States District Court for the Eastern District of New York. - New York, 2000. - (Decisions of interest)
552 Lit. (teilw. im Internet)
Auch unter: http://www.swissbankclaims.com/home_main.asp
Regelung der Verteilung der Vergleichssumme von 1,25 Mrd. USD, die im Prozeß um Vermögenswerte der Holocaust-Opfer - Sammelklage gegen zwei führende Schweizer Banken - vereinbart wurde. Diverse Papiere, darunter Definitionen von Berechtigungsklassen, Regelungen der Abwicklung der Verteilung der Mittel aus dem Vergleichsfonds, Listen von Firmen, die Zwangsarbeiter beschäftigt haben, Beurteilung der Fairneß des erzielten Vergleichs (s. "Memorandum and Order" vom 02.08.2000). Der Vergleich betrifft nicht nur Opfer nationalsozialistischer Verfolgung, die bei Schweizer Banken Vermögenswerte besaßen, sondern auch Zwangsarbeiter sowie Flüchtlinge vor nationalsozialistischer Verfolgung, die in der Schweiz deportiert oder mißhandelt wurden bzw. denen die versuchte Einreise in die Schweiz nicht gelang. (VAB) [13.02.2001]

Klick! Die Forderungen der NS-Zwangsarbeiter nach Entschädigung
Klaus von Münchhausen. - Bremen, 2000
84 Lit.
Informationsbroschüre und umfangreiches dokumentarisches Material. Die Broschüre will die Öffentlichkeit darüber informieren, was sich hinter den jetzt diskutierten Begriffen im Zusammenhang mit dem Thema Zwangsarbeit verbirgt und warum das Thema erst jetzt wieder öffentlich diskutiert wird: Unrecht Zwangsarbeit - Entwicklung und Kodifizierung des Sklavereiverbots, Umfang und Formen der Zwangsarbeit in NS, einem eklatanten Bruch des nationalen und des Völkerrechts; Zwangsarbeiterprozesse; Lösungsmodelle zur Entschädigung der Zwangsarbeiter. - Dokumentarisches Material gegliedert in: Gesetze und Gesetzentwürfe, Prozesse und Urteile, zahlungswillige und beklagte Firmen, die Haltung des Bundes, NS-Geschichte: Ablauf der Kriegsverbrechen; Adressen/Unterstützung. - Materialien zur Bundesstiftung für die NS-Zwangsarbeiter, darunter auch ein Alternativentwurf für ein Entschädigungsgesetz, den Hans Jochen Vogel in seinen Grundzügen mitentwickelt hat. [15.02.2001]

Klick! Companies which seek a release under the settlement agreement by identifying themselves to the Special Master
United States District Court for the Eastern District of New York. - Sept. 11, 2000. - New York, 2000. - 24 S.: Nur Tab. - (In re holocaust victim assets litigation : (Swiss banks) ; Special Master"s proposal)
Auch unter: http://www.swissbankclaims.com/PDFs_Eng/697505.pdf
Muttergesellschaften, die sich mit dem Special Master in Verbindung gesetzt haben, Tochtergesellschaften, die während des 2. Weltkriegs existierten; Erkenntnisse über die Beschäftigung von Zwangsarbeitern (ja, nein, unbekannt, teilw. konkrete Angaben über Zahl und Herkunft). - Der "Special Master" war mit der Erstellung des Entwurfs des Verteilungsplans für die Vergleichssumme von 1,25 Mrd. USD beauftragt, die im Prozeß jüdischer Kläger gegen Schweizer Banken erzielt wurde. [13.02.2001]

Klick! Companies identified as having utilized forced or pow labor in "Firms with Swiss capital and forced labor in Germany"
United States District Court for the Eastern District of New York. - Sept. 11, 2000. - New York, 2000. - 8 S.: Nur Tab. - (In re holocaust victim assets litigation : (Swiss banks) ; Special Master"s proposal).
Auch unter: http://www.swissbankclaims.com/PDFs_Eng/697501.pdf
Firmenname, Bezug zur Schweiz, Art der Produktion, über die Beschäftigung von Zwangsarbeitern verfügbare Information, konkrete Angaben wie Zahl, Herkunft der Zwangsarbeiter. [13.02.2001]

Klick! Slave labor class I list
United States District Court for the Eastern District of New York. - Sept. 11, 2000. - New York, 2000. - 62 S. : Nur Tab. - (In re holocaust victim assets litigation : (Swiss banks) ; Special Master"s proposal)
155 Anm.
Auch unter: http://www.swissbankclaims.com/PDFs_Eng/667202.pdf
Namen von Einrichtungen, die NS-Zwangsarbeiter beschäftigten, und die dazugehörigen Lagerstandorte: Einrichtungen, die sich im Besitz des NS-Staates befanden oder von ihm kontrolliert wurden; deutsche private Einrichtungen mit Schweizer Bankkonten; deutsche private Einrichtungen mit Büros oder Tochtergesellschaften in der Schweiz; deutsche Einrichtungen, die über unspezifiziertes Schweizer Vermögen verfügten. [12.02.2001]

Klick! Drittes Reich und Zweiter Weltkrieg
Ralf Blank. - Last update: August 21, 2000. - Hagen, 2000. - (Virtual Library Geschichte)
Annotierte Links grob gegliedert in: Politik; 2. Weltkrieg; Holocaust; Wissenschaft; Wirtschaft; Widerstand; Rezeption: Gedenkstätten und Erinnerung; historische Quellen, Dokumente; Veranstaltungskalender. Bei der Auswahl wird besonderer Wert auf den wissenschaftlichen Nutzen sowie die Qualität der Angebote gelegt. [02.09.2000]

Klick! Informationsdienst gegen Rechtsextremismus : (IDGR)
Margret Chatwin. - 31.08.2000. - O. O., 2000
129 Lit.
Besondere Aufmerksamkeit gilt Exponenten der Leugnung des Holocaust und ihren Methoden, rechtsextremen Aktivitäten (auch im Internet) sowie antisemitischen Konspirationsthesen. Hier sollen ein Sachlexikon und ein biographisches Lexikon rechtsextremer Personen und von Holocaust-Leugnern einen ersten Überblick schaffen. [02.09.2000]

Klick! antifa-rundschau
hrsg. vom Bundesausschuß der VVN/Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten. Red.: Peter Altmann ... - Hannover
Erscheint viermal jährlich. - 1998,36 -
Beiträge zum Neofaschismus und zur Auseinandersetzung mit ihm, Beiträge zur Geschichte des Nationalsozialismus und zum Umgang mit dieser Geschichte. Veranstaltungsberichte, Informationen über die Verbandsarbeit, Rezensionen. [23.08.2000]

Klick! Auschwitz : Endstation Vernichtung
eine Zs.arb. des Institutes für Datenverarbeitung in den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften und des Institutes für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Johannes Kepler Universität Linz. Texte: Claudia Irrmann. Die Projektgruppe - verantwortl. für die Gestaltung und Organisation der (realen) Ausstellung: Herta Arbeithuber ... - Linz, 1997. - Ill.
Rekonstruktion einer Ausstellung im Internet mit umgangreicher textlicher Darstellung. Informiert über die Geschichte der Generation der KZ-Opfer in der Hoffnung, daß die Auseinandersetzung mit der Geschichte auch dann nicht endet, wenn es keine keine Zeitzeugen mehr geben wird. Was in Auschwitz geschah, geschieht heute unter anderem Vorzeichen wieder. Es gilt, wider alle Tendenzen aufzutreten, die Auschwitz erst ermöglichten: Rassismus, Fremden-, Minderheiten-, Frauenfeindlichkeit, Antisemitismus, Gleichgültigkeit, die Suche nach einem Führer ... Verantwortung ist jetzt in die Hände derer gelegt, die Auschwitz niemals selbst erleben mußten. [23.08.2000]

Klick! Der Holocaust in der aktuellen deutschsprachigen Literatur
Ill. // In: Duisburger Informationsnetz für Germanistik und Schulpraxis / hrsg. von der Arbeitsstelle für Theorie-Praxis-Transfer - Germanistik, Literaturwissenschaft der Gerhard-Mercator-Universität Duisburg. - Duisburg, 1999
Auswahlverzeichnisse, mit Annotationen: Schöne Literatur, darunter auch Jugendliteratur; Sachliteratur; Literatur- und kulturtheoretische Darstellungen. - Links zu wichtigen Internetseiten zum Thema. [22.07.2000]

Klick! Zwangsarbeit und Zwangsarbeiter in Westfalen 1939-1945 : Quellen des Staatsarchivs Münster ; Vortrag auf der wissenschaftlichen Tagung "Entschädigung für die NS-Zwangsarbeit. Zum Umgang mit Quellen und Auskünften", Witten, 28 Januar 2000
Wilfried Reininghaus. - Münster, 2000
77 Anm.
Zeichnet nach, wie Verwaltung und Partei in Westfalen Zwangsarbeit in mehreren Etappen zwischen 1939 und 1945 organisierten. Stellt die Inhalte der bis 1945 entstandenen Akten zur Zwangsarbeit im Staatsarchiv Münster vor. Außerdem Überblick über nach Kriegsende entstandenes Schriftgut und Hinweis auf weitere Bestände für die Geschichte der Zwangsarbeit in Westfalen, darunter auch überregionale Archive. - Zwangsarbeit wird hier mit Ulrich Herbert definiert als die während des Krieges von Kriegsgefangenen und Zivilarbeitern unter Aufsicht der deutschen Militärbehörden und Verwaltungen in der Landwirtschaft, im Bergbau und in der Industrie sowie in anderen Bereichen geleistete Arbeit. [09.02.2000] [07.09.2001]

Klick! Zwangsarbeit im Nazi-Staat
von Jürgen Reents, Chefred. // In: Neues Deutschland. - 54 (1999), vom 16.11.
Name und Sitzort von 2.498 Firmen, die Zwangsarbeiter ausgebeutet haben. Basiert auf dem Verzeichnis nationalsozialistischer Lager und Haftstätten in Deutschland und deutsch-besetzten Gebieten des International Tracing Service, erarb. 1949 bis 1951, in dem auch die Namen der Firmen genannt sind, die sich aus den betreffenden Lagern und Haftanstalten mit Arbeitskräften bedient hatten. Später erschienen weitere Verzeichnisse, die aber aber nicht mehr sämtliche "Lagertypen" erfaßten, die die Nazi-Herrschaft hervorgebracht hat. Diese späteren Verzeichnisse wurden vom Bundesfinanzministerium veranlaßt und sollten den Rahmen für die "Entschädigungsgesetzgebung" abstecken. Die hier vorgelegte Firmenliste ist alles andere als vollständig und kann nur ein Ausgangspunkt für weitere Recherchen sein. Der ITS hat bei der Vorlage seines Verzeichnisses einen generellen Irrtumsvorbehalt gemacht. (Lt. Vorbemerkung) [18.01.2000]

Klick! German firms that used slave or forced labor during the Nazi era
prepared by the American Jewish Committee Berlin Office. - December 7, 1999. - Berlin, 1999. - Überw. Tab.
3 Lit.
Liste von 236 noch heute existierenden Firmen, darunter auch solchen Firmen, von denen aufgrund einer Namensähnlichkeit und aufgrund des Firmensitzes eine Identität mit einer Firma aus dem Dritten Reich vermutet werden kann, die während der Nazizeit Sklaven- oder Zwangsarbeiter beschäftigt hatte. Gedacht als ein Beitrag zur öffentlichen Dokumentation, ein Urteil über einzelne Firmen ist nicht beabsichtigt. Die historischen Daten sind dem Verzeichnis der Lager und Haftstätten Deutschlands und deutsch-besetzter Gebiete des International Tracing Service, 1949, entnommen. Die Liste stellt erst den Anfang der Verzeichnung einschlägiger Firmen dar. Unter "Sklavenarbeitern" werden Gefangene aus Konzentrationslagern, unter "Zwangsarbeitern" Menschen verstanden, die aus von den Nazis besetzten Gebieten verbracht wurden, um in der deutschen Industrie unter grausamen Bedingungen zu arbeiten. Aufgeführt werden jeweils der Firmenname zur Nazizeit, der gegenwärtige Name, Anschrift, Telephon, Firmenleiter, Zahl der Zwangs- und Sklavenarbeiter in namentlich bekannten Lagern (in den meisten Fällen nur ein Bruchteil der tatsächlichen Zahl), Art der Lager. (VAB) [16.12.1999] [26.07.2001]

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Klick! Oben Ersterstellung: 22.08.1999. Letzte Aktual.: 05.09.2001. © Ingrid Strauch 1999/2001 |