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Systematikgruppen, Teil:

Klick! Medizin
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Allergologie

Klick! Milch und ihre Verdauung
Susanne Stoll. Arbeitskreis Ernährung und Verhalten. - 25. September 2000. - Zürich, 2000
17 Lit.
In Deutschland reagieren 15 % der Bevölkerung auf Milchzucker (Lactose), 1-13 % auf die Eiweiße (Proteine) der Kuhmilch überempfindlich oder allergisch. Eigenschaften und Verdauung der Muttermilch. Vergleich mit der Milch der bekanntesten Säugetiere. Lactose muß im Dünndarm durch das Ferment Lactase gespalten werden. Nach der Entwöhnung von der Muttermilch reduziert sich bei allen Säugetieren die Lactase-Aktivität. 85-95 % der Europäer nördlich der Alpen verfügen allerdings über eine "Lactose-Toleranz", d. h. können weiterhin Lactase produzieren. Zuviel Lactose im Dickdarm führt zu Blähungen und wäßrigem Durchfall. Artfremdes Eiweiß kann der Mensch unter idealen, natürlichen Bedingungen verdauen. Da die Milchkultur erst 10 000 Jahre alt ist, kann noch keine enzymatische Anpassung an Kuhmilch-Proteine erfolgt sein. Zudem setzt der Milchabbau einen voll funktionsfähigen Verdauungsapparat und ein gesundes Immunsystem voraus. Gelangen nicht richtig verdaute Moleküle durch die undichte Darmschranke in die Blutbahn und/oder die Lymphe, kann der Körper mit einer "Allergie" (Antikörper im Blut), "Pseudoallergie" (ohne Antikörper, aber mit Symptomen einer Allergie) oder "Toleranz" reagieren. Milch (und Weizen) zählen zu den Hauptallergenen, erst wenn sie gemieden oder gegen sie desensibilisiert wurde, sind alle weiteren Allergien zu beheben. Auch nach einer Desensibilisierung sind Hauptallergene dem Organismus nur in kleinen Mengen zuzumuten. (VAB) [29.04.2001]

Klick! Allergie Manual
Berufsverband der Allgemeinärzte Deutschlands - Hausärzteverband. - [Köln], 2000
25 Lit.
Behandlungsrichtlinien, nach denen Erkrankungen diagnostiziert und therapiert werden. Wendet sich hauptsächlich an Allgemeinmediziner. Versteht unter Allergie die abnorme Abwehrreaktion auf Zufuhr eines Allergens nach vorausgegangener Sensibilisierung, berücksichtigt aber auch pseudoallergische Reaktionen (z. B. nichtallergisch bedingte Nahrungsmittelunverträglichkeiten). Grundlagen: Definition, Typen allergischer Reaktionen, Allergene, Diagnostik, Therapie, Behandlungsmethoden. - Diagnostik und Therapie allergischer Erkrankungen der Atemwege, des Magens und Darms sowie der Haut. - Pharmakologie, Gruppe der Antihistaminika (Interna, Mono) und Glukokortikoide. - Adressen, Informationsmaterialien für Ärzte und Patienten, Therapiehilfen. - Schematische Handlungsanleitung in Form eines Stufenplans. - Hinweise zum spezifischen Praxismanagement, Notfallapotheke. [29.04.2001]

Klick! Allergene in der Milch
R. Sieber. Eidgenössische Forschungsanstalt für Milchwirtschaft. - Bern, 1999. - 15 S. : Tab.
32 Lit.
Als allergene Substanz kommt von den Bestandteilen der Milch von Säugetieren nur das Protein in Frage. Das Kuhmilch-Protein besteht zu 80 % aus Kaseinen, 20 % aus Molkenproteinen. Details zur Unterteilung der Kuhmilchproteine. Zum allergenen Potential der einzelnen Komponenten des Milchproteins. Vergleich des Aufbaus der Proteine von Kuh-, Ziegen-, Schafs-, Stuten- und Muttermilch im Hinblick auf die Frage der Substitution der Kuhmilch in der Ernährungstherapie. Erfahrungen mit der Verwendung von Ziegen- und Schafsmilch bei Patienten mit Kuhmilchallergie; kontroverse Berichte. Über die Verwendung von Stutenmilch ist wenig bekannt, jedoch ist Vorsicht angebracht. Mittels einer genetischen Modifizierung könnte man zukünftig die allergene Wirkung der Milchproteine zum Verschwinden bringen; großer Forschungsbedarf. Extensiv hydrolysierte Kindernahrungsmittel gelten als sicher. (VAB) [28.04.2001]

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Klick! Oben Ersterstellung: 22.08.1999. Letzte Aktual.: 05.09.2001. © Ingrid Strauch 1999/2001 |